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Sabine Mayer:
"Industrielle Kollektionsentwicklung"

Von einer, die auszog


"Irgendwann in Mailand oder New York zu arbeiten, das wäre toll." Sabine Mayer zieht es ins Ausland. Nach Abschluss ihres Studiums der Bekleidungstechnik in Mönchengladbach würde sie gerne als Designerin für einen bekannten Namen arbeiten. Ein Stück weit kann sie sich diesen Wunsch schon bald erfüllen. Im September startet ihr Praktikum bei Hugo Boss Industries in der Schweiz. Danach soll es nach Hong Kong gehen. Eigentlich war das viermonatige Auslands-Praktikum bei Gerry Weber schon ab Mai dieses Jahres geplant. "Wegen der Ansteckungsgefahr mit SARS musste das aber leider verschoben werden", sagt die 25-Jährige ein bisschen wehmütig. Asien reizt sie, seit sie im letzten Sommer mit dem Rucksack durch Sri Lanka und Kambodscha gereist ist. Nach Ende ihrer Praktika steht im nächsten Jahr ihre Diplomarbeit an. Die freie Zeit bis zum Herbst nutzt sie, um das Thema "Bauhaus" schon mal vorzubereiten: "Das Lebensgefühl und das Design der 20er Jahre, besonders Coco Chanel, finde ich sehr inspirierend." Die extra für den Wettbewerb angefertigten Kollektionsentwürfe seien davon aber nicht beeinflusst. Dabei ging es ihr darum, gut kombinierbare Grundmodelle für die Industrie zu entwickeln. Ob sie eines Tages eine eigene Kollektion entwerfen will, weiß sie noch nicht genau. "Jetzt freue ich mich erst mal darauf, im Team mit anderen zu arbeiten und von älteren, erfahrenen Designern zu lernen."

-sk

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