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Wilhelm Lorch Stiftung
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Christian Bender

Im Osten viel Neues:
Bekleidungsmanagement-Student auf dem Weg nach China


Die deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen entwickeln sich mit atemberaubendem Tempo zu einer Erfolgsstory. "China ist der wichtigste deutsche Exportmarkt in Asien", heißt es auf der Homepage des Auswärtigen Amts. Und umgekehrt importieren die Deutschen aus China vor allem auch Textilien. Gute Karriereaussichten für Christian Bender, der sich vorstellen kann, sich auf die chinesische Textilindustrie zu spezialisieren. Das enorme Potenzial des Landes im Bekleidungssektor und sein Faible für fremde Kulturen sind die Gründe, warum er im kommenden Sommer ein Praxissemester in Asien, bevorzugt in Shanghai oder Hongkong, absolvieren will. Der Student freut sich besonders über die 6000 Euro, die er als Stipendium von der Wilhelm-Lorch-Stiftung erhält: "So kann ich mein Studium in der Regelzeit schaffen und muss nicht erst ein Jahr lang arbeiten, um mir meinen Auslandsaufenthalt in China zu finanzieren."
Berührungsängste mit fremden Kulturen kennt er nicht. Im vergangen Jahr beispielsweise zog er als Rucksack-Tourist durch Mexiko und Guatemala, in Neuseeland war er auch schon für längere Zeit.
Dass er in der Textil-Branche arbeiten will, weiß der 24-jährige seit seinem ersten Praktikum in einem Bekleidungsunternehmen. Nach dem Abitur absolvierte er eine Ausbildung zum Assistenten für internationales Wirtschaftsmanagement mit Fremdsprachen (Englisch, Spanisch) bei Mustang. Nach mehreren Praktika begann er mit seinem Bekleidungsmanagement-Studium an der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach.
Dabei interessiert er sich zwar auch sehr für Mode-Design, "aber der kreative Kopf, der ständig neue Kollektionen entwerfen kann, bin ich dann doch nicht", sagt Bender. Seine Zukunft sieht er im Produktions- oder Produkt-Management: "Mich interessiert am meisten die Koordinierung zwischen europäischen Bekleidungsunternehmen und ausländischen Produzenten." Seit knapp zwei Jahren studiert Bender Bekleidungsmanagement, wo er laut seiner Professoren in einigen Lehrveranstaltungen zu den Besten 1-2% aller Studierenden gehört. Mit ein Grund, weshalb ihn das Kuratorium der Stiftung unterstützen will.

-dv-

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