English Version
Wilhelm Lorch Stiftung
Stiftung
    Ausschreibung 2004    
       



Förderpreis 2010
Förderpreis 2009
Förderpreis 2008
Förderpreis 2007
Förderpreis 2006
Förderpreis 2005
Förderpreis 2004
Förderpreis 2003
Förderpreis 2002
Förderpreis 2001
Förderpreis 2000

 
Kerstin Lubsczyk

"Spagat zwischen Trend und Mainstream"
Kerstin Lubsczyk ersinnt Wettbewerbsstrategien


Das Kunststück ist, Mode zu entwerfen, die tragbar, schick, trendy ist und gleichzeitig die Identität des Unternehmens zu bewahren." Davon ist Kerstin Lubsczyk überzeugt. Mit diesem Spagat beschäftigte sich die 23-Jährige auch in ihrer Bachelor-Arbeit, die sie zum Abschluss ihres Studiengangs "Textile and Clothing Management" an der Fachhochschule Niederrhein in Mönchengladbach geschrieben hat. "Competitive strategy and positioning of a vertical oriented fashion and retail chain" beschäftigt sich mit der Wettbewerbsstrategie und der Positionierung eines vertikalen Bekleidungsanbieters in seinem Wettbewerbsumfeld.
Kerstin Lubsczyk hat dafür das Duisburger Unternehmen Biba unter die Lupe genommen. "Ich habe sicherlich keine fundamentalen neuen Erkenntnisse entdeckt, aber es ist mir wohl gelungen, viele wichtige Punkte noch mal ins Gedächtnis zu rufen", erklärt sie.
Ein Faible für Mode hatte Kerstin Lubsczyk schon als kleines Mädchen. "Vielleicht lag's daran, dass meine Mutter mich früher auch immer schick angezogen hat." Nach dem Abitur hatte die Recklinghausenerin eine "regelrechte Krise". "Ich wusste einfach nicht, was ich machen wollte, Psychologie hätte mich interessiert und Mode auch." Da kam es ihr ganz gelegen, dass der Bachelor-Studiengang in Mönchengladbach zum einen recht vielseitig ist und zum anderen nur drei Jahre dauert.
Und wie soll es jetzt weitergehen? Kerstin Lubsczyk möchte noch einen Master-Studiengang anhängen, zuvor aber erst mal arbeiten. "Ein Trainee-Programm in einem Unternehmen wäre gut, dann würde mir die Entscheidung, in welche Richtung der Master gehen soll, sicher leichter fallen."
Ihr Preisgeld legt sie auf die "hohe Kante", um damit das Master-Studium zu finanzieren.

-Ulrike Wollenschlaeger-

Zurück zur Übersicht