Wilhelm Lorch Stiftung
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Neues Leben für die alte Familien-Couch

Jon Liesenfeld

Jon Liesenfeld hat sich in seiner Bachelorarbeit mit dem Verhältnis der Generationen beschäftigt

Großes Lob bekommt Jon Liesenfeld von der Jury der Wilhelm-Lorch-Stiftung. Er sei „ein vielversprechendes Talent, das Mode schaffen kann“. Man spüre „die Leidenschaft für Design und Handwerk“ des 25-Jährigen.

Verdient hat er sich diese Preisung mit seiner Bachelorarbeit, die er an der AMD in Düsseldorf eingereicht hat. Unter dem Titel „L’apprenti - The youth lacks its master“ hat er sich mit dem Verhältnis der Generationen beschäftigt. Motiviert worden sei er von seinem Großvater, der als Autoschlosser gearbeitet hat, erklärt Liesenfeld. Für seine Kreationen hat er gebrauchte Materialien eingesetzt, unter anderem das Leder einer alten Couch seiner Familie. „Recycling Couture“ nennt Liesenfeld seine Methode. Die Outfits seien „zugleich differenziert, modern und individuell“, lobt die Jury.

Aufgewachsen ist Jon Liesenfeld im rheinland-pfälzischen Simmern. Nach dem Abitur jobbte er eine Weile als Fabrikarbeiter, dann begann er sein Modedesign-Studium an der AMD. Bei dem Berliner Label SF1OG absolvierte er ein Praktikum.

Mit seinen Arbeiten hat Liesenfeld bereits an mehreren Ausstellungen teilgenommen und auch Preise eingeheimst – unter anderem auf der Neo Fashion in Berlin und beim European Fashion Award FASH.

Derzeit absolviert er ein sechsmonatiges Ausbildungs-Programm bei Acne in Stockholm.

Schweden gefällt ihm sehr gut, deshalb kann er sich auch vorstellen, dort vielleicht sein Masterstudium zu machen. „Aber Antwerpen wäre auch toll.“ Zunächst will er sich mit der Entscheidung noch etwas Zeit lassen. „Ich möchte nun erst einmal praktische Erfahrungen sammeln.“

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